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Story & Vision

Award

Begonnen hat Salvatore Nonnis, Trendsetter und Mitherausgeber des TREND Magazins , mit einem kleinen Laden im Untergrund bzw. in einem Keller in Amriswil. Heute führt Salva Nonnis einen renommierten Trendshop in St. Gallen sowie einen geräumigen Outlet in Zuzwil, ist im Grosshandel tätig und Experte für ausgefallene Clubwear.

Ende der 80iger arbeitete Salvatore Nonnis, auch Salva genannt, als stellvertretender Geschäftsführer im LIVE in Weinfelden, dem heutigen FIREHOUSE. Sowohl seinen Kollegen als auch den Gästen ist seine extravagante Kleidung aufgefallen. Salva kaufte seine Sachen schon damals in Insiderläden in Italien. So kam es, dass er bei seinen Shoppingtouren zunehmend Bestellungen für andere einkaufte. Schon bald wurden an seiner Bartheke neben Getränken auch Kleider umgesetzt.

1989 mietete sich Salva Nonnis aufgrund der hohen Nachfrage im Untergeschoss eines Plattenladens in Amriswil ein und eröffnete dort seinen ersten Underground-Store. Der Name hat sich aus der örtlichen Situation ergeben.

1994 bot sich in der St. Galler Brühlgasse ein günstiges Lokal an.

2006 eröffnete Salva eine weitere Filiale in Zürich am Limmatquai. Parallel zu seinen Läden belieferte er weiterhin und zunehmend mehr andere Stores sowie Modeketten und entwickelte sich schrittweise zum Grosshändler.

2008 bezog er dann hellere und größere Räumlichkeiten am heutigen Standort an der Kugelgasse.

Noch heute reisst Salva regelmässig nach Milano, Paris und Istanbul, um gezielt Produkte auszuwählen und nach seinen Wünschen herstellen zu lassen.

Underground war eines der ersten Geschäfte, welches modische Artikel wie Raverhosen mit überweitem Schlag, Männerröcke oder Rosenkränze anbot und so eine Welle auslöste. Daher kleiden sich auch bekannte Künstler bei Underground ein.

In den Underground-Stores finden die Kunden ausgefallene, schrille, schräge und heisse Mode für auf und neben der Bühne. Laufend sucht Salva nach neuen Entdeckungen und führt diese dann als Neuheit in die Schweiz ein. Mode wie sie bei grossen Modeketten nicht zu finden ist. Bewusst verkauft Underground keine grossen Marken, sondern Nischenlabels wie ABSOLUT JOY, SEXY WOMAN, IMPERIAL oder ONE 2 ONE. Dazu gehören stylische Accessoires wie Uhren, Brillen, Gürtel, Caps, Handtaschen und Schuhe.

Clubwear ist der englische Begriff für Discomode.

Sie bezeichnet eine Kleidungsstilrichtung, die vor allem von jungen Menschen für den Club-/Discoaufenthalt gebraucht wird. Ihren Ursprung fand diese Stilrichtung Anfang der 1990er-Jahre in Zusammenhang mit dem großen Aufschwung der Disco- und Technoszene. Auf Grund von teilweise deutlichen Schwankungen in der regionalen Stilauslegung war Clubwear zu dieser Zeit allerdings noch nicht klar definierbar.
Heute ist Clubwear eine Stilrichtung für längst nicht mehr nur junge Menschen, auch Erwachsene gehen feiern und wollen die „Blickfänger“ nutzen. Vor allem die Oberteile aus dem Clubwearbereich sind auffällig gestaltet, doch auch Hosen, Schuhe und besonders Accessoires sollen die Aufmerksamkeit der Anwesenden nicht schmälern. Das Design ist daher durch auffällige Farben und körperbetonten Schnitt extravagant gestaltet. Außerdem findet man nicht selten recht große Aufdrucke oder Strasssteine auf den Oberteilen.